Microsoft Defender 365: Sicherheit in Großunternehmen gewährleisten!

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Inhaltsverzeichnis

Sicherheit ist das A und O in jedem Unternehmen. Gerade bei Großunternehmen können immer wieder Probleme mit der Sicherheit auftreten. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, meistens liegt die Ursache in der fehlenden Übersicht. 

Wenn immer mehr Geräte dem Unternehmensnetzwerk hinzugefügt werden und das Großunternehmen weiter hochskaliert wird, ist es schwer, alle Geräte einzeln zu überwachen und jede potentielle Sicherheitslücke im Überblick zu behalten.  

Um dieses Problem zu beheben wurde Microsoft Defender erstellt. Das Produkt von Microsoft soll Großunternehmen helfen, die Sicherheit zu gewährleisten, auch wenn viele verschiedene Geräte mit dem Netzwerk verbunden sind. 

Welche Vorteile Microsoft Defender mit sich bringt und wie es sich optimal in Großunternehmen nutzen lässt, erfahren Sie in diesem Artikel.  

Vorab möchten wir uns kurz vorstellen. Wir von der BORZIK GmbH unterstützen Unternehmen bei alltäglichen Herausforderungen bei der Softwarepaketierung und beim Verwalten von Microsoft-Umgebungen. Als zertifizierter Microsoft-Partner bieten wir Beratung und Hilfe, auch für Microsoft Defender. Wenn Sie also Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach. 

Ursachen für Cyberangriffe

Wer sich jetzt denkt, dass Cyberangriffe nur eine Seltenheit sind und sicherlich nicht jedes Unternehmen betreffen, liegt völlig falsch. Laut einer Studie der KPMG von 2020 waren rund 30% der befragten Unternehmen bereits einmal das Ziel eines Cyberangriffes. Dabei waren vor allem Großunternehmen fast doppelt so häufig betroffen von Angriffen wie Klein- oder Mittelunternehmen.

Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Die Erhebung der KPMG hat ergeben, dass die Cyberangriffe oft durch interne Beteiligte verursacht wurden, also durch die eigenen Mitarbeiter. Darüber hinaus sehen die Unternehmen die größten Schwierigkeiten bei der Unachtsamkeit der Mitarbeiter bzw. der mangelnden Kontrolle. 

Cyber-Angriffe sind längst keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger ist die Sicherheit im Unternehmen.

Sie sehen also, die Ursache für die meisten Cyber-Angriffe, sind die Mitarbeiter selbst. In den meisten Fällen sind die Mitarbeiter aber nicht die Täter, sondern einfach nur unachtsam oder nicht richtig geschult. Wie lässt sich also nun die Sicherheit verbessern? Unserer Meinung nach gibt es zwei grundlegende Ansätze, die beide wichtig sind: 

  1. Mitarbeiter richtig schulen: Nicht jeder Mitarbeiter ist IT-affiniert. Für die Aufgabenfelder im Marketing oder Controlling ist das zum Beispiel auch gar nicht gefragt. Gerade aber weil die Mitarbeiter oft nicht richtig geschult sind im Umgang mit potentiellen Gefahren oder Hack-Angriffen, ist das Risiko natürlich höher.

    Deshalb sollten Mitarbeiter im besten Fall mit den größten Gefahren und Fehlern vertraut sein. So können diese gewissenhafter mit den Technologien umgehen und aktiv zur Sicherheit des Unternehmens beitragen.

  2. Sicherheit des Netzwerks erhöhen: Ganz klar können aber Mitarbeiter nur dann Fehler machen bzw. Opfer von Cyberangriffen werden, wenn das Unternehmensnetzwerk an sich nicht sicher genug ist. Eine sichere Umgebung für die Mitarbeiter kann viele Vorteile bieten. Microsoft Defender zum Beispiel ist eine Möglichkeit, wie Großunternehmen dies erreichen können, trotz einer großen Anzahl an Mitarbeitern und Endgeräten, die mit dem Netzwerk verbunden sind 

Microsoft Defender als Bestandteil des Endpoint Managers

Als Teil des Endpoint Managers bietet Microsoft Defender eine Komplettlösung für die Endpunktsicherheit in Unternehmen. Dabei werden alle wichtigen Funktionen abgedeckt, die für eine laufende Sicherheit wichtig sind: 

  • Prävention von Angriffen 
  • Automatisierte Untersuchung des Netzwerks 
  • Schnelle Reaktion auf Angriffe 
  • Erkennung bereits stattgefundener Cyberangriffe 

Um diese Punkte gewährleisten zu können, bietet Microsoft Defender viele verschiedene Funktionen, die allesamt dem Ziel der Sicherheit im Unternehmen dienen. Schwachstellen erkennen, Angriffsflächen verhindern, Untersuchung der Endgeräte und ein einheitliches Sicherheitsmanagement. Diese Vorteile bietet Microsoft Defender, so laut den Angaben von Microsoft.  

Sicherheitsrisikomanagement

Einer der wichtigsten Bestandteile von Microsoft Defender ist das Sicherheitsrisikomanagement. Wie bereits oben angesprochen, ist fehlende Kontrolle und Transparenz ein ausschlaggebender Punkt, wie Cyberangriffe leicht und unbemerkt stattfinden können. Deshalb ist es wichtig, schnell eine aussagekräftige Bewertung über die Sicherheit zu bekommen, Microsoft Defender bietet hier den Secure Score. Mehr über den Secure Score erfahren Sie hier.

So wird mit diesem Feature der Prüfaufwand gering gehalten, denn die Sicherheitsrisiken werden in Echtzeit analysiert und bewertet.

Schlussendlich lassen sich so Lücken schnell wieder schließen, die Angriffsfläche wird geringer. Darüber hinaus werden die Risiken aber auch nach Priorität bewertet.

Wenn es also nun mehrere Sicherheitslücken gibt, werden diese nach potentieller Bedrohung, Größe und Ausmaß bewertet, so können IT-Mitarbeiter gezielt die größten Probleme zuerst beheben.

Verschiedene Risiken werden je nach Ausmaß bewertet und eingestuft.

Automatisierte Sicherheitsmaßnahmen

Mit Microsoft Defender lassen sich Warnungen auch automatisch untersuchen, damit Unternehmen komplexe Bedrohungen in kürzester Zeit entfernen lassen können. Dass Automatisierung ein immer wichtigerer Bestandteil des Arbeitslebens wird, dürfte vermutlich jedem klar sein. 

Auch die Sicherheit kann automatisiert werden, wie eben durch den Microsoft Defender. In diesem Fall bedeutet es, dass Bedrohungen automatisch anhand von Best Practices und intelligenten Algorithmen analysiert werden. Auf Basis dieser Analysen erkennt Microsoft Defender, ob die angezeigten Probleme noch aktiv sind und ermittelt darüber hinaus auch nötige Schritte, die zur Behebung notwendig sind. 

Eine automatisierte Analyse von Bedrohungen bringt viele Vorteile, allen voran sichert es aber den effizienten Ablauf im eigentlichen Unternehmen.

Mit Microsoft Defender lassen sich Warnungen auch automatisch untersuchen, damit Unternehmen komplexe Bedrohungen in kürzester Zeit entfernen lassen können. Dass Automatisierung ein immer wichtigerer Bestandteil des Arbeitslebens wird, dürfte vermutlich jedem klar sein. 

Auch die Sicherheit kann automatisiert werden, wie eben durch den Microsoft Defender. In diesem Fall bedeutet es, dass Bedrohungen automatisch anhand von Best Practices und intelligenten Algorithmen analysiert werden. Auf Basis dieser Analysen erkennt Microsoft Defender, ob die angezeigten Probleme noch aktiv sind und ermittelt darüber hinaus auch nötige Schritte, die zur Behebung notwendig sind. 

Als IT-Mitarbeiter hat man dann die Wahl, ob man den Prozess vollständig oder teilweise automatisieren lassen will. So können automatisierte Skripte kleine und alltäglich anfallende Probleme in kürzester Zeit lösen. Schlussendlich wird hier nicht nur das Sicherheitsnetz verstärkt, diese Möglichkeit entlastet auch die gesamte IT-Abteilung. Denn so haben die Mitarbeiter mehr Zeit für große Projekte oder schwerwiegendere Probleme und müssen sich nicht mit kleinen Aufgaben beschäftigen.  

Schutz der nächsten Generation

Eines der neuesten Sicherheitsfeatures von Defender ist Defender Antivirus. Die Next-Generation Komponente des Produkts trägt wesentlich dazu bei, dass mit den präzisesten und aktuellsten Methoden die Sicherheit des Unternehmens gewährleistet wird. Damit sind Unternehmen auch vor neuen Bedrohungen geschützt. 

Dabei sorgen die Next-Generation Engines dafür, dass die Sicherheit 

  1. Präzise geliefert wird, denn es werden gewöhnliche und ungewöhnliche Bedrohungen erkannt und blockiert. 
  2. In Echtzeit überprüft wird, so können entweder Bedrohungen gleich gestoppt oder zumindest entdeckt und gemeldet werden. 
  3. Intelligent erfolgt, vor allem durch Cloud-Lösungen und AI, womit die Sicherheit vor Bedrohungen immer besser wird. 

Wenn es einmal dazu kommen sollte, dass unbekannte Bedrohungen auftreten, werden Meta-Daten über die Bedrohung an den Cloud-Service weitergeleitet, dort arbeiten dann hochentwickelte Programme an einer LösungDas Endgerät wird umgehend in Quarantäne gestellt, damit die Möglichkeit, andere Endgeräte “anzustecken”, ausgeschlossen wird.

Welche Möglichkeiten bietet Microsoft Defender noch?

Zusammengefasst ist also Microsoft Defender gerade deshalb so vorteilhaft für Unternehmen, weil es den Prozess des Sicherheitsmanagements beschleunigt und effektiver macht. Das Programm schließt Sicherheitslücken effektiv und sogar nach Bedarf automatisiert, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. 

Darüber hinaus bietet Defender noch einige weitere Vorteile. Eine plattformübergreifende Unterstützung zum Beispiel ermöglicht es, die Endgeräte besser in das Netzwerk integrieren zu können. Auch Mac oder Android werden von Microsoft Defender unterstützt. 


So können Mitarbeiter auch ihre Smartphones oder Tablets benutzen bzw. auch ihre eigenen Geräte mitbringen und mit dem Netzwerk verbinden, ohne dass die Sicherheit darunter leidet. So können also Mitarbeiter auch leichter im Home-Office arbeiten, ohne dass für das Unternehmen ein Sicherheitsrisiko besteht, denn das Endgerät kann in Echtzeit automatisiert auf Bedrohungen überwacht werden. 

Eine plattformübergreifende Unterstützung ermöglicht es Mitarbeitern, flexibler zu sein.

Das Verwalten der Endgeräte ist allgemein sehr gut gelöst, denn als Teil des Microsoft Endpoint Managers lässt sich nicht nur die Sicherheit der Endpunkte erhöhen. Man kann weiters auch die Endpunkte über eine Plattform konfigurieren, verwalten und voreingestellt bereitstellen für Mitarbeiter. Mehr über den Microsoft Endpoint Manager finden Sie in diesem Artikel. 

Was gilt es beim Konfigurieren von Defender zu beachten?

Beim Konfigurieren von Microsoft Defender gibt es einige Dinge, die zu beachten sind. Zwar bietet Microsoft dazu eine gut übersichtliche Plattform und auch einige Erklärungsvideos auf der Homepage, trotzdem wissen wir aus Erfahrung, dass gerade die Einarbeitung schwierig sein kann.  

Und da die Funktionen ja im vollen Umfang genutzt werden sollten, bieten wir von der BORZIK GmbH Unterstützung und Beratung im Bereich Endpoint Analytics und Softwarepaketierung. Wenn Sie also mit Microsoft Defender arbeiten und mehr über den vollen Funktionsumfang lernen möchten, kontaktieren Sie uns einfach. 

Allgemein wichtige Punkte beim Konfigurieren von Microsoft Defender sind: 

  • Richtige Lizenz: Als Unternehmen benötigt man eine Lizenz, um Defender nutzen zu können. Haben Sie eine solche Lizenz nicht, müssen Sie diese beantragen. Eine gratis Probeversion lässt sich ideal nützen, um einen ersten Einblick zu bekommen. 
  • Microsoft Intune: Intune ist ein Teil des Endpoint Managers, welcher die Verbindung mit den verschiedenen Endgeräten über Cloud ermöglicht. Durch Intune können die Geräte leichter überwacht werden es bietet sich gut als übersichtliche Plattform an.

  • Verschiedene Plattformen: Wie bereits angesprochen bietet Microsoft Defender die Möglichkeit, auch weitere Plattformen wie Android oder iOS zu überwachen. Je nachdem welche Endgeräte Sie im Unternehmen integriert haben wollen, sollten Sie also diese Möglichkeit in Betracht ziehen. 

Fazit

Microsoft Defender bietet viele Vorteile für Großunternehmen. Gerade da Sicherheit ein immer wichtigeres Thema wird, sollte eine Software wie Microsoft Defender auch alle verschiedenen Anforderungen abdecken. 

Unserer Meinung nach bietet Microsoft Defender eine ideale Lösung, da eine gute Übersicht über alle Endgeräte geschaffen wird, die Endgeräte in Echtzeit überwacht werden und die Möglichkeit zur Automatisierung besteht. 

Quellen

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